Museums Rally Raum 2 - Stadtmuseum Mülheim-Kärlich

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Museums Rally Raum 2

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Museumsrally Raum 2: Römerzeit
(im Aufbau)
 
Herzlich willkommen bei der "Museums-Rally" im Stadtmuseum Mülheim-Kärlich.

Wir möchten Euch hier einen Überblick und Informationen über die Exponate in Raum 2 unseres Museums geben.
 
Lest den nachstehenden Text aufmerksam durch und beantwortet dann die nachstehenden Fragen, die ihr nach einem Besuch in unserem Museum sicher sehr gut beantworten könnt:

Der römische Feldherr Gaius Julius Caesar eroberte Gallien in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. bis an den Rhein. Wie Winfried Henrichs in der Stadtchronik von 2009 schreibt, vollzog sich linksrheinisch durch die Errichtung von römischen Kastellen und Militärstationen, Gutshöfen und Ortschaften eine planmäßige Erschließung. Die Landwirtschaft bildete den wichtigsten Grundpfeiler der Wirtschaft und war in den römischen Gutshöfen angesiedelt, die von im Ruhestand lebenden römischen Legionären verwaltet wurden. Man erzeugte hier zur Versorgung des Militärs - u.a. in den Kastellen Koblenz (Confluentia), Andernach (Antunacum) Köln (Colonia Aggripina) - , der Bewohner der Kastelldörfer und der städtischen Bevölkerung Getreide, aber auch Öl- und Hülsenfrüchte sowie Obst und Gemüse. Und die Römer brachten die Kunst des Weinanbaus mit. Um die Germanen, die auf der anderen Seite des Rheins wohnten, in Schach zu halten, erbaute Cäsar in den Jahren 53 und 55 v.Chr. zwei Brücken über den Rhein, und brach sie wieder ab, nachdem er die Germanen vertrieben hatte.
 
Beim Bimsabbau an der Jungenstraße im Mülheim-Kärlicher Ortsteil Depot kamen 1983 Mauerreste zu Tage. Das Amt für Archäologische Denkmalpflege, Koblenz, konnte die Grundmauern des Haupthauses einer römischen Villa rustica aus dem 2. bis 3. Jh. n. Chr. freilegen und wieder herrichten. Dieses Wohnhaus des römischen Besitzers hatte die Ausmaße von 70 x 35 m. Das Wohnhaus verfügte über einen Badetrakt mit warmem, lauwarmem und kaltem Wasser. Das Kaltwasserbecken, die Römer nannten es Frigidarium, war überkuppelt und innen bemalt. Es zeigte eine im Meer schwimmende Venus mit Amor, dem Gott der Liebe und verschiedenen Meerestieren. Die Wohnräume der Villa wurden in der kälteren Jahreszeit mit einer Fußbodenheizung (Hypokaustum) beheizt. Entsprechend aufgestapelte, gebrannte Tonplatten in der Größe von ca 20 x 20 cm fand man auf dem Fußboden. Einzelstücke gibt es noch im Stadtmuseum. Ton war ein heimischer Wert- und Werkstoff in Mülheim-Kärlich, den die Römer auch im Töpferzentrum in der Gemarkung „Am Guten Mann“ verarbeiteten. In einem Wohnraum der Villa stand auch ein Weihealtar für die römischen Götter.

Fragen zum Raum 2, Thema: Römerzeit
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